ADU IST ALS BERATER STARK GEFRAGT

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ADU IST ALS BERATER STARK GEFRAGT

Die Corona-Phase hat auch erheblichen Einfluss auf die gesamte Reinigungsbranche. Gerade in dieser Phase macht sich bezahlt, wenn Unternehmen in der Vergangenheit auf hohe Kompetenz und Mitarbeiterqualifikation gesetzt haben. Die ADU-Regionalleiter Ulrich Hahn und Simone Kirchleitner spüren bei ihren Kundenkontakten, dass ADU als kompetenter Berater immer häufiger gefragt ist. Im Interview mit www.adu-urban.de werfen sie einen Blick auf die aktuelle Lage und geben einen Ausblick auf die kommenden Herausforderungen.

Der Ausbruch des neuartigen Corona-Virus hat die gesamte Wirtschaft getroffen. Wie ist ADU mit dieser plötzlichen Situation umgegangen?

Hahn: Dafür gab es kein Drehbuch, wir mussten schnell und flexibel auf die Anforderungen unserer Kunden reagieren. Das ist uns dank intensiver gemeinsamer Anstrengungen sehr gut gelungen. Innerhalb kürzester Zeit haben wir erste Artikel wie Gesichtsmasken oder Desinfektionsmittel geliefert. Hier haben uns die langjährigen, sehr guten Kontakte zur Industrie und zum Handel geholfen.

Wie wichtig war in diesem Zusammenhang eine schnelle Reaktion, um die Kundenwünsche zu erfüllen?

Kirchleitner: Für uns war Corona auch neu, aber wir waren von Anfang an wach und konnten mit unserer Flexibilität punkten. Wo andere gezögert haben, haben wir Verantwortung übernommen. Das war uns ganz wichtig und ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Firmenphilosophie. Diese aktive Vorgehensweise hat bei den Kunden einen nachhaltig positiven Eindruck hinterlassen.

Was passiert, wenn im Kundenkreis bestätigte Corona-Fälle auftreten. Ist ADU für solche Fälle gerüstet?

Hahn: Wir haben umgehend entsprechende Teams zusammengestellt, die Ad hoc-Desinfektionen durchführen können. Diese Mitarbeiter haben spezielle Schulungen durchlaufen und arbeiten in kompletter Schutzausrüstung. Ganz wichtig ist es in solchen Situationen, gemeinsam mit dem Kunden in den Dialog einzusteigen und angemessene Lösungen zu finden.

In diesem Zusammenhang spielt ein intensiver Dialog mit den Kunden sicher eine entscheidende Rolle, oder?

Kirchleitner: Ganz genau. ADU ist seit jeher stark in der Kundenkommunikation, das bringt gerade in einer Krise sehr viel. Durch den gegenseitigen Austausch sind auch neue Abläufe entstanden, beispielweise bei der Entwicklung und Durchführung von individuellen Hygieneplänen. Diese Optimierungen werden möglicherweise auch nach dem Ende der Corona-Phase Bestand haben, weil sie zu konkreten Verbesserungen führen.

Es geht also auch um Spezialkompetenzen. Verfügt ADU hier im Vergleich zu anderen Reinigungsunternehmen über nachvollziehbare Vorteile?

Hahn: Gerade in der aktuellen Phase kommt uns zugute, dass wir mit unserer firmeneigenen Urban Akademie ständig Schulungen durchführen und unsere Mitarbeiter auf den neusten Stand bringen. Häufig werden uns momentan folgende Fragen gestellt: Wo sollte man mehr reinigen oder sinnvoll desinfizieren? Wo ist das nicht nötig? Hier können wir mit unserer Expertise ganz konkret weiterhelfen, Empfehlungen aussprechen und individuelle Reinigungspläne entwickeln.

Als inhabergeführtes Unternehmen hat ADU stets auch die Mitarbeiter im Blick. Wie werden Sie der sozialen Verantwortung für die Belegschaft aktuell gerecht?

Kirchleitner: Seit der Gründung des Unternehmens legt ADU großen Wert darauf, die Mitarbeiter angemessen zu entlohnen. Ein intensiver, vertrauensvoller Austausch mit unseren Mitarbeitern ist für uns schon immer ein wichtiger Erfolgsfaktor. Daraus resultiert eine hohe Bindung zum Unternehmen und ein langfristiger Aufbau von Kompetenz im Team. Überall da, wo es möglich war, haben wir unseren Mitarbeitern in den vergangenen Wochen alternative Positionen angeboten, wenn der Lohn aus der Kurzarbeit nicht ausreichte. Unser Ziel ist es, dass wir gemeinsam im engen Dialog mit unseren Mitarbeitern durch die Krise kommen.

Mit der Initiative "Ostwestfalen helfen Ostwestfalen" haben Sie eine neue Aktion gestartet. Wie ist die Resonanz darauf?

Hahn: Der Region an unserem Firmensitz fühlen wir uns besonders verpflichtet, zumal hier viele unserer Topkunden ihren Sitz haben. Im Rahmen dieser Aktion zeigen wir die Verbundenheit zur Region und unsere Leistungsfähigkeit für die momentanen Herausforderungen, das kommt sehr gut an. Selbstverständlich können sich die Kunden auch in den anderen Regionen voll auf uns verlassen.

Der Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland liegt nun etwa zehn Wochen zurück. Wie ist die aktuelle Lage?

Kirchleitner: Viele Kunden fahren ihre Aktivitäten und auch ihre Produktionsstätten schrittweise wieder hoch. Darauf sind wir auch dank der intensiven Kontakte zu unseren Auftraggebern bestens vorbereitet. Es gibt eine Reihe von zusätzlichen Aufgaben, beispielsweise die regelmäßige Desinfektion von sanitären Einrichtungen und Teeküchen sowie von Handläufen und Türklinken.

Abschließend noch eine persönliche Frage: Gibt es etwas, was Sie trotz aller Probleme in der jetzigen Situation besonders freut? 

Hahn / Kirchleitner: Durchaus! Der Stellenwert für die Leistungen unserer Mitarbeiter ist spürbar gestiegen. Die meisten Kunden bringen der Arbeit unserer Reinigungskräfte größeren Respekt und Anerkennung entgegen. Reinigung und Desinfektion sind eng miteinander verbunden, es geht um das Wohlbefinden und auch um die Gesundheit. Jetzt kommt es darauf an, dass wir eine Erholung der Wirtschaft erleben. Überall dort wo gearbeitet wird, wird auch gereinigt!